China bekundet Interesse an Kohleabbau

China bekundet Interesse an Kohleabbau

China plant umfangreiche Investitionen in den Kohleabbau in der Ukraine.

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China plant umfangreiche Investitionen

Der chinesische Industriegigant San Heavy Industry scheint ein Auge auf die Steinkohleminen in der Ukraine geworfen zu haben. Wie das Energieministerium der Ukraine erklärte, wären die Chinesen dafür bereit, die ukrainische Kohleförderung mit Maschinen und Ausrüstung grundlegend zu modernisieren.

Der Kohleabbau in der Ukraine gilt als hoffnungslos veraltet. Nicht selten kommt es zu schweren Unglücken, wie Anfang März 2017, als im westukrainischen Ort Gluchiw, 50 Kilometer nördlich der Metropole Lwiw, mindestens acht Arbeiter bei einer Methangasexplosion um Leben kamen.

Solche Tragödien könnten künftig der Vergangenheit angehören, da das chinesische Industrieunternehmen San Heavy Industry offenbar Interesse an umfangreichen Investitionen in die ukrainische Kohleförderung hat. Das meldet zumindest das Energieministerium des osteuropäischen Landes.

San Heavy Industry plant Investitionen

Eine entsprechende Absichtserklärung sei bereits unterzeichnet worden. Demnach wird San Heavy Industry neue Maschinen und Ausrüstung zur Verfügung stellen und derart den technischen Ausrüstungsstand der Kohlenminen eklatant steigern.

Dadurch soll zudem die Kohleförderung ganz neue Dimensionen erreichen, was der Ukraine, deren Wirtschaft und private Haushalte massiv von Kohle abhängig sind, zugute kommen soll. Seit der Blockade der besetzten Gebiete in der Ostukraine hat das osteuropäische Land nicht mehr ausreichend Steinkohle und muss diese teuer auf dem Weltmarkt einkaufen.

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