Der Ukraine geht langsam die Kohle aus

Der Ukraine geht langsam die Kohle aus

Kohleförderung in der Ukraine ist seit nunmehr fünf Monaten rückläufig.

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Ukraine Nachrichten Kohle
Kohleförderung in Ukraine rückläufig

Die Kohleförderung in der Ukraine ist seit fünf Monaten rückläufig. Wie das ukrainische Ministerium für Energie und Kohle in einer Pressemeldung mitteilt, ist die Produktion von Steinkohle in den Monaten Januar bis Mai 2017 um rund 4,1 Prozent im Vergleich zu dem Vorjahreszeitraum gefallen.

Steinkohle wird langsam aber sicher zu einem knappen Gut in der Ukraine. Laut dem Ministerium für Energie und Kohle ist die Kohleproduktion in den ersten fünf Monaten des Jahres um etwa 4,1 Prozent im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum gefallen.

Wirtschaft und private Haushalte des osteuropäischen Landes sind zwingend auf den Energieträger angewiesen. Der Rückgang der Kohleförderung hat bereits zahlreiche Unternehmen aus der Stahlindustrie sowie Kraftwerke gezwungen, ihre Produktion zurückzufahren.

Kohleproduktion in Ukraine rückläufig

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Arbeiter in einer ukrainischen Kohlemine – Foto: UNIAN

Rund 2,01 Millionen Tonnen seien in den Monaten Januar bis Mai von staatlichen Kohleminen and Tageslicht befördert worden. Das entspricht 12,7 Prozent der landesweiten Förderung und zugleich einem Rückgang von 14,8 Prozent im Jahresvergleich.

Wie Ukraine-Nachrichten bereits in früheren Artikeln berichtete, sank die Kohlenproduktion in der Ukraine im Jahr 2015 um 37,5 Prozent auf 39,76 Millionen Tonnen. Im Vorjahr waren es noch 65 Millionen Tonnen gewesen. Im Jahr 2016 stieg die Förderung dann wieder leicht um 2,8 Prozent auf 40,84 Millionen Tonnen an.

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