Donald Trump demonstriert Macht

Donald Trump demonstriert Macht

Donald Trump demonstriert Macht und pfeift Republikaner im Repräsentantenhaus zurück.

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Ukraine Nachrichten Donald Trump
Donald Trump pfeift Republikaner zurück

Der künftige US-Präsident demonstrierte seine Macht – per Twitter. Die Republikaner wollten eine unabhängige Ethikkommission schaffen und mit dieser den US-Parlamentariern auf den Zahn fühlen. Das passte offenbar nicht in die Pläne von Trump. Ein kritischer Tweet reichte aus und die Republikaner gaben den Vorstoß auf.

Über Donald Trump ist seit der US-Wahl im November 2016 viel geschrieben worden. In der Ukraine mussten Politiker schnell Einträge auf Facebook löschen, die NATO suchte nach Konzepten und deutsche Politiker gaben sich als Lehrmeister. Der Milliardär müsse ja noch viel lernen, hieß es unter anderen.

Donald Trump demonstriert seine Macht

Der Präsident der Ukraine, Petro Poroschenko, war da ungleich klüger. Er beruhigte die Gemüter und gab zudem einige Durchhalteparolen aus. Das typische Verhalten eines erfahrenen Geschäftsmannes. Kremlchef Wladimir Putin gratulierte und wünschte sich bessere Beziehungen zwischen den USA und Russland.

In den USA jedoch war Barack Obama in den letzten Tagen bemüht, noch schnell einige Gesetze durchzubringen und Trump die Amtsübergabe zu erschweren. Mit der Ausweisung russischer Diplomaten säte er zudem Unfrieden unter den Republikanern. Einige Abgeordnete verlangten prompt nach noch stärker Maßnahmen.

Donald Trump scheint kein großer Fan von Sanktionen zu sein. „Man müsse da mal drüber hinwegkommen. Nach vorne blicken“, so lautet seine Devise. Wer nun dachte, dass die republikanische Partei nicht geschlossen hinter ihrem Präsidenten stehen würde – solche Gerüchte, ja Hoffnungen, gab es – wurde nun eines Besseren belehrt.

Donald Trump pfeift Republikaner zurück

Die US-Republikaner wollten gestern die unabhängige Ethikkommission der Regierung abschaffen. So lautete zumindest der Plan. Donald Trump war mit der Initiative seiner Leute jedoch wenig zufrieden. „Bei all dem, was der Kongress zu tun hat, müssen wir wirklich die unabhängige Ethikaufsicht zu unserer höchsten Priorität machen?“ kritisierte er per Twitter.

„Steuerreform, Gesundheitsreform und so viele andere Dinge von deutlich größerer Bedeutung“ gelte es anzugehen. Der Rüffel reichte aus: Die Republikaner gaben die Initiative umgehend auf. Donald Trump hat seine Macht demonstriert. Wie immer per Twitter. Ob er derart auch Weltpolitik machen kann, bleibt abzuwarten. Unterschätzen sollte man den Mann aber nach der gestrigen Aktion sicherlich nicht.

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