DRK Hilfstransport für die Ukraine

DRK Hilfstransport für die Ukraine

DRK Hilfstransport für ein Pflegeheim in Sudowna Wischje, Ukraine.

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Ukraine Nachrichten DRK Spende

Der DRK-Kreisverband Aue-Schwarzenberg hat den 15. Hilfstransport für die Ukraine auf den Weg gebracht. Seit dem gestrigen Dienstag rollen drei große Laster Richtung Grenze. „Diesmal sprengt es wirklich alles bislang Dagewesene“, erklärt Silvia Lang, Marketingleiterin des Kreisverbandes. Grund dafür war auch die Spende des Helios-Klinikums Aue.

Von dort erhielt der Kreisverband 58 höhenverstellbare Krankenhaus- und Pflegebetten, Rollstühle, Nachtstühle, Rollatoren und weitere medizinische Hilfsmittel. Zudem wurde auch Mobiliar wie Stühle und Tische beigesteuert. „Auch andere Firmen aus der Region, vor allem Sanitätshäuser haben uns mit Spenden bedacht. So haben wir jede Menge Inkontinenzmaterial und Handschuhe erhalten“, sagt Lang.

DRK-Hilfstransport für die Ukraine

Hinzu kommen unzählige Kartons mit Kleiderspenden aus der Bevölkerung. „Das sind aber keine Sachen aus unseren aufgestellten Containern, sondern Spenden, die von Leuten speziell für den Transport hier abgegeben wurden“, erklärt Lang. Die Bergwacht Carlsfeld hatte aus einer ehemaligen Textilfirma mehrere Ballen Baumwollstoff beigesteuert. „Auch das nehmen wir mit, da lassen sich Vorhänge oder Bezüge daraus nähen.“

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Hilfsgüter für die Ukraine werden verladen – Foto: DRK

Und wie schon in den vergangenen Jahren, wurde auch diesmal wieder im Vorfeld des geplanten Hilfstransports unter den Mitarbeitern des DRK-Kreisverbandes um Mithilfe gebeten. „Diesmal haben wir im eigenen Haus darum gebeten, Hygieneartikel zu spenden“, sagt Lang. Am Ende wurden mehr als 100 Beutel mit Duschbad, Körperlotion, Zahnpasta und Deo und allerlei solchen Dingen gepackt.

Spenden für Pflegeheim in Sudowna Wischje

Ziel des Transports ist auch in diesem Jahr wieder ein Pflegeheim in Sudowna Wischje mit 130 Bewohnern. „Daher wissen wir auch sehr genau, was benötigt wird“, sagt Olena Meißner. Sie selbst stammt aus der Ukraine, lebt aber schon seit sieben Jahren in Deutschland. Seit zwei Jahren arbeitet sie beim DRK-Kreisverband und ist dort für den Empfang und die Poststelle verantwortlich. „Ich werde den Transport begleiten. Er ist mein erstes, großes Projekt“, betont die 29-Jährige.

Etwas Aufregung liegt in ihren Worten, obwohl sie aufgrund ihrer Heimatsprache die besten Voraussetzungen für die Aufgabe mitbringt. Doch drei Lkw – so umfangreich war der Transport noch nie, heißt es mehrfach. Und obwohl die Spendenbereitschaft in Bezug auf Sachspenden sehr hoch sei, Geldspenden hielten sich indes in Grenzen.

Quelle: Freie Presse

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