ESC 2017: Zeitplan gerät ins Wanken

ESC 2017: Zeitplan gerät ins Wanken

77
0
Ukraine Nachrichten Eurovision Song Contest 2017 ESC 2017
ESC 2017 ... die Zeit wird knapp

Der britische Daily Telegraph ist der Meinung, dass der Zeitplan für den Eurovision Song Contest 2017 langsam aber sicher ins Wanken gerät. Der 62. Eurovision Song Contest soll vom 9. bis 13. Mai 2017 im International Exhibition Centre (IEC) der ukrainischen Hauptstadt Kiew stattfinden.

Laut dem Telegraph sei der Rücktritt von Surab Alassaniji binnen kurzer Zeit kaum zu kompensieren. Der Chef des ukrainischen Staatsfernsehens hatte vor wenigen Tagen seinen Abschied eingereicht.

ESC 2017 Zeitplan gerät ins Wanken

Als Grund gab der Medienfachmann an, dass der ESC 2017 rund ein Drittel des Staatsfernsehbudgets aufzehren würde. Nach Abzug der Kosten würden kaum noch Gelder für andere Projekte bleiben.

Der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat das Parlament nur kurze Zeit später nachdrücklich aufgefordert, einen Nachfolger für Alassaniji zu finden. Der hat allerdings inzwischen erklärt, weiterhin an den ESC-Vorbereitungen zu arbeiten – zumindest so lange, bis er das Projekt in gute Hände übergeben könne.

16 Millionen Euro für Großereignis

Die Finanzen der Ukraine leiden unter dem Konflikt im Osten und an der schwachen Wirtschaft. Die Kassen sind leer, das Land ist von Krediten abhängig. 16 Millionen Euro stehen aktuell für die Ausrichtung der Veranstaltung zur Verfügung. 7,1 Millionen will zudem die Stadt Kiew beisteuern.

Laut dem Telegraph hat sich Azerbaijan, wo der Eurovision Song Contest im Jahre 2012 veranstaltet wurde, das musikalische Großereignis rund 45 Millionen Euro kosten lassen. Alasania bezeichnet die aktuelle Situation der Vorbereitungen in der Ukraine daher gegenüber der Ukrainskaya Pravda als „verzweifelt“.

Zur Startseite

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Fragen oder ergänzende Meinungen zu dem Thema? Dann freuen wir uns auf konstruktive Kommentare. Informationen zu der Kommentarfunktion auf Ukraine Nachrichten können in der Netiquette nachgelesen werden.

Das Thema „Ukraine“ polarisiert - wir bitte daher die Hinweise und Regeln zu beachten.