Abstimmung: Soll die Ukraine nachgeben?

Abstimmung: Soll die Ukraine nachgeben?

Eurovision Abstimmung - Soll die Ukraine klein beigeben? - Mitmachen und weitersagen!

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Ukraine Nachrichten Eurovision Abstimmung Online-Petition
Eurovision Abstimmung und Online-Petition

Abstimmung und Online-Petition: Soll die Ukraine im Streit mit der Europäischen Rundfunkunion um den Auftritt der russischen Sängerin Yulia Samoilova nachgeben oder nicht?

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Eurovision: Soll die Ukraine hart bleiben? Auftrittsverbot für Yulia Samoilova?

Eвровидение: должна ли Украина настаивать на своем? Запрет на въезд для Юлии Самойловой?

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Eurovision: Soll die Ukraine hart bleiben? Auftrittsverbot fuer Yulia Samoilova?

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    Hinweise der Redaktion zu der Abstimmung

    Jeder Nutzer kann nur einmal abstimmen. Die Abstimmung läuft so lange, bis die ukrainische Regierung und die EBU eine Lösung gefunden haben. Umso mehr Teilnehmen mitmachen, desto mehr gewinnt die Aktion an Gewicht. Die Teilnahme ist anonym. Wer will, kann allerdings in den Kommentaren unter dem Artikel seine Meinung zu dem Thema kundtun. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme.

    Ukraine Nachrichten Eurovision Song Contest 2017 ESC Julia Samoilowa
    Julia Samoilowa, die Teilnehmerin aus Russland

    Der Streit um das Auftrittsverbot für die russische Sängerin Yulia Samoilova ging Samstag in die nächste Runde. Nachdem die Europäische Rundfunkunion durch ihre Direktorin Ingrid Deltnere Drohungen nach Kiew gesendet hatte, nach denen „das Auftrittsverbot für die Teilnehmerin aus Russland nicht akzeptabel“ sei, erfolgte gestern die Antwort aus Kiew.

    „Es ist beispiellos und völlig unakzeptabel eine solche Forderungen an die Ukraine zugunsten Russlands zu stellen“, erklärte der stellvertretende Premierminister Vyacheslav Kyrylenko laut des Online-Portals KyivPost in einem auf Twitter veröffentlichten Interview.

    Die Ukraine wird nicht nachgeben

    Die EBU-Direktorin hatte sich vor vier Tagen mit den folgenden Worten an Kiew gewandt, wie Ukraine-Nachrichten in einem Artikel berichtete: „Noch nie zuvor hat ein Austragungsland einen Künstler eines anderen Landes daran gehindert, an dem Eurovision teilzunehmen und die EBU wünscht nicht, dass dieser Fall 2017 eintritt.“

    „Wir halten das Auftrittsverbot für die Teilnehmerin aus Russland für nicht akzeptabel. Als Folge könnte die Ukraine von künftigen Veranstaltungen ausgeschlossen werden.“ Eine Einigung in dem Streit um die russische Sängerin scheint somit nicht in Sicht.

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    4 KOMMENTARE

    1. Die EBU sollte hart bleiben und die Ukraine zwingen ALLE Teilnehmer zuzulassen ! Bei Nichteinhaltung seitens der Ukraine diese Veranstaltung der Ukraine zu Entziehen, und den Wettbewerb anderweitig außerhalb der Ukraine neu vergeben!Weiterhin die Ukraine von zukünftigen Wettbewerben auszuschließen !Nur eine harte Bestrafung kann die vom Westen verhätschelten ukrainische Führung auf den Boden der Tatsachen zurückholen !! DU DU machen reicht bei weitem nicht mehr aus !!

      • Frau Samoilova hat 2015 die Ukraine widerrechtlich betreten. Jetzt, in 2017, will Frau Samoilova erneut die Ukraine widerrechtlich betreten. Es ist absolut schamlos, diese Frau und Russland dabei zu unterstützen.

        Und es ist absolut schamlos und niederträchtig und wahrhaftig teuflisch, gegen die Ukraine (!) Strafen zu fordern. Das einzige, was Sie hier mit vollem Recht fordern könnten, sind Strafen gegen Russland und gegen alle, die das perfide, verbrecherische Vorgehen Russlands in irgendeiner Form unterstützen.

        Und, ach ja, noch eines: Russland hat die Krim, auf der Frau Samoilova 2015 illegal und damit verbrecherisch aufgetreten ist, an die Ukraine zurückzugeben, ebenso wie es alle anderen überfallenen und besetzten Gebiete der Ukraine an die Ukraine zurückzugeben hat. Bis dahin ist NICHT einzusehen, dass die Ukraine oder die EBU oder irgendwer sonst vor dem russischen Terrorstaat buckelt, diesen Superverbrechern irgendwelche Geschenke macht!

        Es ist niemals, wirklich niemals, auch nur im Allergeringsten einzusehen, dass die Ukraine (!) dafür bestraft wird, dass es von Russland (!), von Russen überfallen wurde und immer noch wird, dass Russen schon tausende Ukrainer ermordet haben – in der Ukraine! Die Ukraine (!) dafür bestrafen zu wollen, dass sie sich wehrt, dass sie auf Grenzen hinweist und versucht diese zu verteidigen, dass sie ganz legitime Gesetze hat, die für alle gelten, ist eine säuische, eine wirklich teuflische Idee.

        Wenn tatsächlich Strafen gegen die Ukraine verhängt werden sollten, was so oder so völlig inakzeptabel ist, dann wäre das ein Skandal auf allerhöchster politischer Ebene. Dann muss und dann wird die deutsche Bundesregierung sich einschalten und erklären: „So nicht, liebe Freunde.“ Dann stehen wir der Ukraine bei, ohne auch nur einen Millimeter zu wanken. Vielleicht muss man dann sogar die EBU zerschlagen, die sich schamlos auf die Seite Russlands geschlagen hat, die immer noch so tut hat, als würde Frau Samoilova in Kiew auftreten, womit die EBU den Ukrainern regelrecht ins Gesicht tritt. Nein, Frau Samoilova wird endgültig NICHT in Kiew auftreten! Die Ukraine hat ganz klar NEIN gesagt – aber genauso wie Russland setzt die EBU sich über deutliche Neins hinweg, schafft sich ihr eigenes Recht, über die Ukraine hinweg auf ukrainischem Territorium. Vielleicht muss man diese prorussische EBU jetzt zerschlagen. Ich bin dafür.

        Liebe Trolle und Hetzer für Russland: In Europa herrscht NICHT Russland. Das hatten wir schon mal, dass Russland halb Europa jahrzehntelang unterjocht hat (bis 1989/90). Das gibt es nicht noch einmal, versprochen. Schlimm genug, dass Russland in der Ukraine so weitermacht.

        Ich bin darum für den sofortigen und endgültigen Ausschluss Russlands vom ESC und aus der EBU. Für mich ist dieser supernationalistische, unverbesserliche Landräuber- und Terrorstaat NICHT Europa, sondern allerfinsterstes Mittelalter, wo noch das Recht der Stärkeren herrschte, der sich einfach genommen hat, was er haben wollte. Genau das macht Russland heute schon wieder, das macht auch Samoilova, die locker auch 2018 singen könnte. Aber es geht ja gar nicht ums Singen, oder um Behinderte. Es geht darum, die Ukraine, die über sich selbst bestimmen will, zu demütigen und vollends runterzudrücken.

        Dieses Russland aus einer Zeit, die wir nach 1989 schon glaubten überwunden zu haben, gehört definitiv NICHT nach Europa.

        Volle Solidarität mit der Ukraine.

        Aus Hannover.

    2. Die EBU verhält sich hier völlig richtig. Das ist ein internationaler Wettbewerb und für diesen gilt das Reglement der EBU. Wenn die EBU es jetzt zulässt, dass ein Präzedenzfall geschaffen wird ist die Büchse der Pandora geöffnet und damit der Anfang vom Ende des ESC eingeläutet. Der Kardinalfehler wurde bereits letztes Jahr begangen und wenn die EBU den dieses Jahr nicht wieder eingefangen bekommt, wird sie zum Spielball der Interessen des jeweiligen Gastlandes. Damit würde der Sinn dieses Festivals und der Gründungsgedanke dann ad absurdum geführt.

      • siehe meine Antwort unten.

        Wo die EBU ukrainisches Recht und das Völkerrecht bricht, da gilt das Reglement der EBU selbstverständlich NICHT. Das sollte Ihnen klar sein.

        Apropos Büchse der Pandora: Die hat die EBU mit dem Durchwinken Russlands und der Sängerin Samoilova tatsächlich geöffnet. Ein ganz klarer Fehler der EBU. Wenn Sie nun EBU dazu bringen wollen, dass die Russland dazu bringt, das ukrainische Recht und das Völkerrecht zu respektieren, dann wäre mir das recht. Da ist der Ansatzpunkt. Sofern man sich nicht gleich darauf einigt, Russland ganz und auf Dauer zu sperren.

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