EU Kommission gibt 600 Millionen Euro

EU Kommission gibt 600 Millionen Euro

Die Europäische Union zahlt der Ukraine 600 Millionen Euro Tranche aus.

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EU gibt 600 Millionen Kredit

Die EU Kommission wird der Ukraine in einer zweiten Tranche der makroökonomischen Unterstützung einen Kredit in Höhe von 600 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Die Finanzmittel sollen als Kapitalrücklage und für strukturelle Reformen verwendet werden.

Die Europäische Union hat die Auszahlung der zweiten Tranche in Höhe von 600 Millionen Euro an die Ukraine bewilligt. Das teilte die EU Kommission am Donnerstag in einer Presseerklärung mit.

In dieser heisst es, dass die makrofinanzielle Unterstützung (MFA) der Ukraine durch die EU nun eine Höhe von 2,81 Milliarden Euro erreichen wird. Damit würde die ehemalige Sowjetrepublik mehr Gelder erhalten haben, als jemals ein Land zuvor, das nicht Mitglied der Europäischen Union ist.

EU-Kommission zahlt zweite Tranche aus

Das MFA Programm habe der Ukraine geholfen, ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber ausländischen Kreditgebern erfüllen und wichtige Reformen umsetzen zu können. Die Regierung in Kiew habe einen Großteil der Voraussetzungen zur Auszahlung der zweiten Tranche erfüllt.

Zu diesen gehören Korruptionsbekämpfung, Transparenz im öffentlichen Haushalt, Reformen im Energie- und Finanzsektor, Verbesserung des Geschäftsklimas und soziale Maßnahmen. Diese Reformen würden auch der Bevölkerung zu Gute kommen – was letztendlich das Ziel der Unterstützung durch die EU sei, heisst es in der Pressemeldung.

Kampf gegen Korruption und Reformen

Die Europäische Union will nach eigenen Angaben auch künftig eng mit der Ukraine zusammenarbeiten. Dabei stehe der Kampf gegen die Korruption, Reformen im Energiesektor und die Unterstützung von Vertriebenen aus dem Donbass im Mittelpunkt der Bemühungen.

Die EU-Kommission erwarte im Gegenzug unter anderen die Aufhebung des Exportverbotes für Rundhölzer von der Ukraine. Die makrofinanzielle Unterstützung der EU hat eine Laufzeit von 30 Monaten und endet am 4. Januar 2018. Es sei daher notwendig, dass die Ukraine allen Verpflichtungen termingerecht nachkomme

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