EU-Sanktionen gegen Russiand

EU-Sanktionen gegen Russiand

Siemens-Skandel führt zu neuen EU-Sanktionen gegen Russland.

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Siemens-Skandal hat Konsequenzen

Die Weiterleitung von Siemens-Turbinen auf die ukrainische Halbinsel Krim hat für Russland weitere EU-Sanktionen zur Folge. Drei Unternehmen und drei Privatpersonen sind von den neuen Strafmaßnahmen betroffen. Die neuen Sanktionen sind eine unmittelbare Folge dessen, dass unlängst verbotenerweise Gasturbinen des deutschen Siemens-Konzerns auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel aufgetaucht sind.

Moskau hatte die Krim im Zuge der Ukraine-Krise im Jahr 2014 annektiert. Aufgrund der daraufhin verhängten Wirtschaftssanktionen ist es seitdem europäischen Unternehmen untersagt, dort Geschäfte zu machen.

Neue EU-Sanktionen gegen Russiand

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Siemens-Turbinen haben derzeit auf der Krim nichts zu suchen – Foto: Siemens

Siemens behauptet, Opfer eines russischen Kunden geworden zu sein. Aus der deutschen Konzernzentrale hieß es, dass entgegen vertraglicher Vereinbarungen gelieferte Gasturbinen auf die Krim gebracht worden seien. Die Europäische Union teilt offenbar diese Sicht der Dinge und sieht die Schuld bei dem russischen Unternehmen.

Unter den drei Firmen, die nun auf der Sanktionsliste landen, befindet sich auch genau jenes, dass die Turbinen auf die Schwarzmeer-Halbinsel geliefert hat. Die Ausweitung der Strafmaßnahmen sei ausdrücklich auf deutschen Wunsch erfolgt, verlautete es aus EU-Kreisen. Die neuen Sanktionen stehen nicht im Zusammenhang mit der jüngsten Entscheidung der USA, ihre eigenen Strafmaßnahmen gegen Moskau zu verschärfen.

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