Eurovision 2017 wird zur Zitterpartie

Eurovision 2017 wird zur Zitterpartie

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Ukraine Nachrichten Eurovision Song Contest 2017
Eurovision 2017 wird zur Zitterpartie

Eurovision Song Contest 2017 in Moskau? Die Vorbereitungen zur Austragung des ESC 2017 in der ukrainischen Hauptstadt Kiew laufen alles andere als rund.

Zuerst trat der Chef des ukrainischen Staatsfernsehens Surab Alassanija mit der Begründung zurück, dass die Veranstaltung mit veranschlagten Kosten von 24 Millionen Euro rund ein Drittel des Staatsfernsehbudgets aufzehren würde.

Dann erklärte sein Nachfolger und Generaldirektor des Medienunternehmens NTU, Oleksandr Kharebin, vor Tagen, dass man bei den Vorbereitungen etwa einen Monat hinter dem Zeitplan liege.

Vorbereitungen zum Eurovision Song Contest 2017

Die Ukraine soll daher bereits von der Europäischen Rundfunkunion ermahnt worden sein, Termine und Fristen einzuhalten. Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Vitali Klitschko, hat nun offenbar ein Machtwort gesprochen – und zudem die Finanzierung der Veranstaltung gesichert.

Laut der BILD habe der ehemalige Boxweltmeister neun Millionen Euro aus der Stadtkasse bereitgestellt und damit die bereits vom Parlament garantierten 15 Millionen Euro zum benötigten Gesamtbetrag ergänzt. Die BILD will auch wissen, dass Moskau bereits als alternativer Austragungsort im Gespräch war.

Eurovision Song Contest 2017 doch in Moskau?

Aufgrund der aktuellen Spannungen zwischen den beiden Ländern wäre dies eine Demütigung sondergleichen.

Was die deutsche Boulevardzeitung allerdings nicht schreibt, ist die Tatsache, dass die Europäische Rundfunkunion laut anderen Medienangaben erst am 8. Dezember 2016 offiziell entscheiden wird, ob die Ukraine alle Voraussetzungen für die Austragung des Eurovision Song Contest 2017 erfüllt und ob der Zeitplan eingehalten werden kann.

Für die musikbegeisterten Ukrainer gilt es also noch einige Tage zu warten.

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