Freihandelszone von Ukraine und China

Freihandelszone von Ukraine und China

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Ukraine Nachrichten Seidenstraße
China schlägt der Ukraine ein Freihandelsabkommen vor

China schlägt der Ukraine eine Freihandelszone vor. Die Initiative wurde von chinesischer Seite auf dem ersten „internationalen ukrainischen Seidenstraßenforum“ angeregt. Auf Arbeitsebene sollen Möglichkeiten erörtert werden, eine ukrainisch-chinesische Freihandelszone zu gründen.

Dies erklärte der Botschafter Chinas in der Ukraine, Du Wei. Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, hoffe China auf Unterstützung der Pläne durch die Ukraine. Zudem besprechen die beiden Länder seit Monaten erweiterte Handelsverträge, so der Botschafter.

Freihandelszone von Ukraine und China

Als „Seidenstraße“ wird ein Netz von Karawanenstraßen bezeichnet, dessen Route das Mittelmeer auf dem Landweg mit Mittelasien und Ostasien verbindet. Über die Seidenstraße wurden bis zum 14. Jahrhundert nicht nur Waren wie Gewürze, Seide, Glas und Porzellan transportiert – und Religion und Kultur verbreiteten sich.

Der Buddhismus gelangte derart nach China und Japan und die Kenntnisse von Papier und Schwarzpulver nach Europa. Auf Bestreben Chinas soll die alte Handelsverbindung künftig ein Comeback erleben.

Seidenstraße zwecks Ausbau der Macht

Dabei geht es China um weit mehr als nur um eine reine Handelsverbindung. Das Projekt Seidenstraße ist staatlich gefördert und soll dem Ausbau des weltweiten Einflusses dienen. Von dem Handelsweg sollen jedoch auch die mehr als 60 Staaten profitieren, die entlang der Route liegen.

China plant entlang der neuen Seidenstraße in großem Umfang Häfen, Airports, Eisenbahnen, Telekommunikation und Kraftwerke zu errichten, Kurzum, chinesische Unternehmen sollen die gesamte fehlende Infrastruktur aufbauen.

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