Hausdurchsuchung bei Paul Manafort

Hausdurchsuchung bei Paul Manafort

Hausdurchsuchnung bei Donald Trumps Wahlkampfmanager Paul Manafort.

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Ukraine Nachrichten Paul Manafort Donald Trump
Razzia bei Paul Manafort

Die Russland-Affäre zieht weitere Kreise. Der frühere Wahlkampfmanager von Donald Trump steht im Visier des FBI. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, hatte die US-Bundespolizei bereits im Juli das Haus von Paul Manafort durchsucht.

Ein Sprecher von Manaforts bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht der Washington Post. Manafort will konstruktiv mit den Behörden zusammenarbeiten, hieß es in der Stellungnahme des Sprechers. Trumps früherer Wahlkampfchef steht im Zusammenhang mit den Untersuchungen des FBI in der Russland-Affäre.

Razzia bei Trumps Wahlkampfmanager

Es besteht der Verdacht, dass Trumps Wahlkampf-Team mit Russland kooperiert haben könnte, um einen Wahlsieg der Demokratin Hillary Clinton zu verhindern. Mit Robert Mueller beschäftigt sich seit Wochen auch ein unabhängiger Sonderermittler mit den Vorwürfen.

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Der Strippenzieher im Hintergrund – Foto: Reuters

Mueller hatte vor wenigen Tagen eine Grand Jury einberufen, was die Zeit als Zeichen intensivierter Ermittlungen deutet. Trump hingegen bezeichnet die Vorwürfe als „totale Erfindung“. Die Razzia habe am 26. Juli im Morgengrauen in Manaforts Anwesen im US-Bundesstaat Virginia stattgefunden, schrieb die Washington Post am Mittwoch.

Kontakte zu Wiktor Janukowytsch

Paul Manafort gilt seit Jahrzehnten als schillernde Figur und Unterstützer der republikanischen Partei in Washington. Ihm werden enge Kontakte zu der russischen Regierung in Moskau nachgesagt.

In den Monaten Juni bis August hatte er als Verantwortlicher den Wahlkampf von Donald Trump geleitet, bevor ihn der heutige US-Präsident ihn aufgrund seiner undurchsichtigen Kontakte zu der früheren pro-russischen Regierung Janukowytsch in der Ukraine entlassen musste. Manafort soll zudem einer der Teilnehmer bei dem Treffen von Trumps Sohn Donald Junior mit einer russischen Anwältin im Juni 2016 gewesen sein.

Lesetipp: Wahlkampfmanager unter Verdacht

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