Kohle aus dem Donbass existentiell

Kohle aus dem Donbass existentiell

Ukraine braucht Kohle aus dem Donbass - Finanzministerium überwacht Handel.

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Ukraine braucht Kohle aus Donbass

Der Leiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine SBU, Vasyl Hrytsak, hält Kohlelieferungen aus den besetzten Gebieten des Donbass für überlebenswichtig für das Land. Dies berichtet UNIAN unter Berufung auf Espreso.tv.

„Es gibt überlebenswichtige Dinge für unsere Wirtschaft. Zu diesen gehört Kohle. Der SBU untersucht daher nicht, wer Kohle in welchen Mengen in die Ukraine liefert. Aber ohne diese Kohle können wir laut dem Umweltministerium nicht existieren.“

Ukraine braucht Kohle aus dem Donbass

Vasyl Hrytsak erklärte weiter, dass der Transport von Kohle aus dem Donbass in die Ukraine in den Anfangsjahren des militärischen Konflikts von den Sicherheitsbehörden kontrolliert wurde.

Später soll dies dann von einer unabhängigen Organisation übernommen worden sein, um die Korruption bei Geschäften dieser Art einzudämmen. Diese Entscheidung sei wieder rückgängig gemacht worden.

Mit Überwachung durch Finanzbehörden

Derzeit werde der Import von den Finanzbehörden des Landes überwacht, die wiederum vom SBU kontrolliert werden. Der Kohlenhandel zwischen der Ukraine und dem Donbass sorgte in der Vergangenheit immer wieder für Kritik.

Ukrainische Veteranen des Bürgerkrieges drohen verstärkt mit der Blockade der entsprechenden Eisenbahnlinien, um den Handel derart zu unterbinden.

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