Kreuzfahrt-Tourismus in der Krise

Kreuzfahrt-Tourismus in der Krise

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Kreuzfahrt-Tourismus in der Krise

Die Hafenstadt Odessa im Süden der Ukraine war im Jahr 2013 Ziel von 106 Kreuzfahrtschiffen. In den letzten 11 Monaten besuchten nur vier Schiffe die Stadt. Politische Instabilität, der Krieg im Osten und die prekäre wirtschaftliche Situation des Landes haben den einst blühenden Wirtschaftszweig in Odessa und im gesamten Süden der Ukraine einbrechen lassen.

Laut Tourism Review hätten zudem Kreuzfahrten in die Türkei aufgrund der Angst vor Terrorangriffen deutlich an Attraktivität verloren.

Kreuzfahrt-Tourismus in Odessa

Kreuzfahrten als Einnahmequelle hatten sich über Jahre einer steigenden Beliebtheit erfreuen können. Mit dem EuroMaidan im Jahr 2014, den Ereignissen auf der ukrainischen Halbinsel Krim und im Donbass kam der Absturz.

Waren es 2013 noch 106 Schiffe, sank die Zahl 2014 auf 32 und erreichte im Jahr 2016 mit nur vier Schiffen einen neuen Tiefstand. Zudem wurden zahlreiche internationale Projekte zum Ausbau der Infrastruktur in der Südukraine abgebrochen, was die Region auch als Transitzone unbedeutend werden lässt.

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