Moldawien wählt künftig die Neutralität

Moldawien wählt künftig die Neutralität

Igor Dodon sieht sein Land als Brückenbauer zwischen Europäischer Union und Russland.

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Moldawien will Brücken bauen

Der neue Präsident von Moldawien, Igor Dodon, sieht sein Land als neutralen Brückenbauer zwischen der Europäischen Union und Russland. Dafür wolle er sich einsetzen, erklärte er bei seiner Antrittsrede in der Hauptstadt Chișinău am 23. Dezember 2016. Igor Dodon will sich zudem für die Einheit seiner Landes einsetzen.

Als langfristiges Ziel nannte der Präsident laut dem ukrainischen Informationsportal UAToday die Wiedervereinigung mit der abtrünnigen Republik Transnistrien. „Die friedliche Gemeinschaft beider Landesteile wird die wichtigste Aufgabe meiner Amtszeit werden“, erklärte Igor Dodon.

Moldawien will künftig Brücken bauen

Die jüngste Geschichte Moldawiens und der Ukraine weisen Parallelen auf. In der Ukraine leben viele Russen, in Moldawien ebenso. In beiden Ländern gibt es zudem einen großen Bevölkerungsanteil, der sich der russischen Kultur, Geschichte und Sprache verbunden fühlt

Die Regierung in Kiew wählte als Folge des EuroMaidans die konsequente Ausrichtung auf Brüssel und Washington. Die Folgen sind bekannt. Igor Dodon will genau dies vermeiden bzw. die schon eingetreten Abspaltung von Transnistrien rückgängig machen. Dazu proklamiert er den Weg der Neutralität.

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