Neujahrsparty im Katastrophengebiet

Neujahrsparty im Katastrophengebiet

Neujahrsparty in Tschernobyl - keine gute Idee. Polizei löst Party in Todeszone auf.

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Ukraine Nachrichten Tschernobyl
Neujahrsparty in Tschernobyl

Eine Gruppe junger Ukrainer wollte eine ganz besondere Neujahrsparty feiern – in Tschernobyl. Nicht in sicherer Entfernung, nein, es musste inmitten des stark kontaminierten Sperrgebietes sein.

Einige brauchen halt einen ganz besonderen Kick, da nimmt man das mit der Gesundheit nicht ganz so genau. Erfreulicherweise beendete die Polizei die strahlende Gastlichkeit.

Neujahrsparty in Tschernobyl aufgelöst

Polizeibeamte bemerkten drei junge Männer und eine 25-jährige Frau in einem der verlassenen Häuser in dem Dorf Ilovnytsia. Das befindet sich rund 24 Kilometer von dem Unglücksreaktor entfernt und wurde nach der Katastrophe geräumt.

Die Feiernden betraten somit die „Todeszone“, was gesetzlich streng verboten ist. Damit sind sie allerdings nicht alleine – immer wieder greift die Polizei „Atom-Touristen“ auf.

Die jungen Leute durften noch ein nettes Foto machen, umgerechnet 18 Euro Strafe zahlen und sich dann gen Heimat begeben.

Ukraine-Nachrichten.com berichtet häufig über das Atomunglück von Tschernobyl und dessen Folgen. Interessierte Leser finden in diesem Artikel aktuelle Fotos von dem Reaktor und seinem Innenleben.

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