Ohne Donbass-Kohle geht es nicht

Ohne Donbass-Kohle geht es nicht

Die Ukraine braucht Kohle aus dem Donbass. Aktivisten gefährden Versorgung.

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Ukraine Nachrichten Kohle Donbass
Die Ukraine braucht Donbass-Kohle

Der Ministerpräsident der Ukraine, Volodymyr Groysman, befürwortet den Kauf von Kohle aus den besetzten Gebieten des Donbass. Die Regierung des Landes unternehmen seinen Worten nach alles, um die Bevölkerung mit Kohle in den Wintermonaten zu versorgen.

Wie das ukrainische Nachrichtenmagazin UNIAN berichtet, verbraucht die ukrainische Wirtschaft jährlich etwa 33 Millionen Tonnen Kohle. Laut Volodymyr Groysman gehören davon rund 9 Millionen der Kategorie A an, welche mehrheitlich im Dobass gefördert wird.

Ukraine braucht Kohle aus dem Donbass

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Aktivisten auf den Bahngleisen

„Ich bin gegen Schmuggler und Eingriffe in das Gebiet der Konfliktlinie … und dennoch werden wir alles unternehmen, um die Bevölkerung mit Kohle zu versorgen“, sagte der Ministerpräsident. In Zukunft werde man Industrie und Haushalte auf andere Kohlensorten umstellen, doch aktuell wollen die Menschen Licht einschalten und Essen zubereiten, meint Groysman.

Aktivisten sehen das etwas anders: Seit Tagen ist die Eisenbahnstrecke Luhansk – Popasna abgeriegelt, sodass 12 Züge mit insgesamt 700 Transportwagons keine Kohle transportieren können. Die Aktion richtet sich gegen den Kauf von Kohle aus den besetzten Gebieten.

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