OSZE verlängert ihre Ukraine-Mission

OSZE verlängert ihre Ukraine-Mission

Die OSZE verlängert ihre Ukraine-Mission um weitere 12 Monate bis Ende März 2018.

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OSZE verlängert Ukraine-Mission

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hat ihre Sonderbeobachtungsmission in der Ukraine (SMM) am Donnerstag um ein weiteres Jahr bis Ende März 2018 verlängert. Präsenz von Beobachtern verhindert Ausbreitung der Kämpfe in dem Krisengebiet.

Die OSZE wird für weitere 12 Monate mit 700 Beobachtern in der Ostukraine präsent sein und sich dort um eine Protokollierung und Eindämmung der Feindseligkeiten bemühen. Das teilte der Sprecher der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa Shiv Sharma mit.

OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier und der amtierende OSZE-Vorsitzende Sebastian Kurz drückten in einer gemeinsamen Erklärung ihre Freude über die Verlängerung um ein weiteres Jahr bis zum 31. März 2018 aus.

OSZE verlängert Ukraine-Mission

Die Entscheidung fiel bei einer Sitzung des Ständigen Rates der 57 OSZE-Staaten in der Wiener Hofburg und sei eine Anerkennung „für die hervorragende Arbeit, die unsere Beobachter an Ort und Stelle leisten“, betonte Sebastian Kurz.

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OSZE verlängert Mission in der Ukraine

Die Sonderüberwachungsmission (SMM) in der Ukraine will eine Ausweitung des bewaffneten Konflikts zwischen ukrainischer Armee, Freiwilligenverbänden und Separatisten verhindern. Rund 600 Militärbeobachter sind in den umkämpften Regionen Donezk und Luhansk präsent.

Mit rund 700 Beobachtern präsent

Etwa 100 weitere Beobachter halten sich in Stützpunkten in den zehn größten Städten des Landes auf, darunter Kiew, Odessa und Lwiw. Das Jahresbudget der SMM beträgt knapp 100 Millionen Euro und ist damit fast so groß wie das gesamte OSZE-Budget.

Die wichtigste Aufgabe der Mission besteht darin, die militärische Lage im Konfliktgebiet zu protokollieren. Nach Einschätzung der OSZE hat die Präsenz der Beobachter eine Ausweitung der Kämpfe bisher erfolgreich verhindert.

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