Russland sperrt Zugriff auf LinkedIn

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Russland sperrt Zugriff auf LinkedIn

LinkedIn ist in Russland offline. Die Regierung in Moskau lässt das weltweit größte Karriere-Netzwerk sperren, weil das US-Unternemen seine Kundendaten nicht auf Servern in Russland speichert. Wie die russische Medienaufsichtsbehörde Roskomnadsor mitteilte, sollen Internetanbieter den Zugang ab sofort blockieren.

Damit würde ein Gerichtsurteil umgesetzt werden, wonach das US-Unternehmen gegen geltende Datenschutzgesetze verstößt. LinkedIn hat mehr als sechs Millionen registrierte Anwender in Russland, zu denen auch viele Firmen auf Mitarbeitersuche gehören.

Russland sperrt Zugriff auf LinkedIn

Hintergrund für die Sperrung ist ein Gesetz aus dem Jahr 2014, das bislang nicht angewendet wurde. Dieses sieht vor, dass Internetseiten, die persönliche Daten russischer Bürger speichern, dies einzig auf Servern in Russland tun dürfen. Laut Roskomnadsor hat LinkedIn dies bisher nicht getan.

Der Internetanbieter Rostelcom sei der Aufforderung bereits nachgekommen, MTS und Vimpelcom wollen nachziehen. Von dem US-Unternehmen war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten – man dränge jedoch auf ein Treffen mit den Behörden.

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