Sberbank unter schwerem Beschuss

Sberbank unter schwerem Beschuss

Russischer Sberbank drohen massive Sanktionen in der Ukraine.

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Der Sberbank drohen Sanktionen

Die russische Sberbank ist in die Schusslinie der NBU und führender Politiker geraten. Am Mittwoch veröffentlichte der ukrainische Innenminister Arsen Avakov auf seiner Facebook-Seite eine Stellungnahme, nach der das Bankhaus Transaktionen für Kunden aus den von prorussischen Rebellen besetzten „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk durchgeführt habe.

„Die russische Sberbank muss ihren Geschäftsbetrieb in der Ukraine einstellen“, verlangte der Innenminister, wie das ukrainische Nachrichtenportal UNIAN meldet.

Russische Sberbank mitten in der Schusslinie

Gleichzeitig forderte Arsen Avakov die Nationalbank der Ukraine auf, Sanktionen gegen die Sberbank zu erlassen. „Die Bank unterstützt geschäftliche Tätigkeiten, die nicht mit internationalen Gesetzen im Einklang stehen.“

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Innenminister Arsen Avakov – Foto: UNIAN

„Dazu akzeptiert das Bankhaus unter anderem Reisepässe von Menschen der besetzten Gebiete und von Kunden der Halbinsel Krim. Unternehmen solcher Art sollte keine Erlaubnis haben, ihren Geschäften in der Ukraine nachzugehen.“ Die Sberbank würde derart quasi die „illegalen Regime“ der Volksrepubliken unterstützen.

Nationalbank der Ukraine erwägt Sanktionen

Die Nationalbank der Ukraine (NBU) reagierte nur wenige Stunden später: „Sollten sich die Informationen als korrekt erweisen, wird die NBU Sanktionen gegen die ukrainische Niederlassung der Sberbank erlassen“, erklärte der Pressedienst der Nationalbank gegenüber UNIAN.

Sanktionen dieser Art werden in der Ukraine nach Artikel 5 des entsprechenden Gesetzes von den Sicherheitsbehörden des Landes vorgeschlagen und anschließend von Präsident Petro Poroschenko in Kraft gesetzt.

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1 KOMMENTAR

  1. Dieser Kommentar wurde gelöscht, da ich als Herausgeber Nazi-Vergleiche und entsprechende Bezeichnungen nicht toleriere.

    Boris Raczynski

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