Ukraine kauft Gas aus Frankreich

Ukraine kauft Gas aus Frankreich

Ukraine kauft russisches Gas aus Frankreich und zahlt dafür 20 Prozent Aufschlag.

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Die Ukraine kauft Gas in Frankreich

Die Ukraine beginnt mit dem Kauf von Erdgas des französischen Energiekonzerns Engie. Das kostet Kiew rund 20 Prozent mehr pro Kubikmeter als bei einem direkten Kauf von Russland. Auch das Engie-Gas stammt von Gazprom.

Im Herbst 2016 hatte die Regierung der Ukraine wiederholt bestätigt, dass genug Erdgas in den Speichern vorhanden sei, um den Winter gut zu überstehen. Russland hatte das angezweifelt.

Ukraine kauft Gas aus Frankreich

Nur einige Monate später wird klar, dass ausgerechnet der Kreml die Vorräte der Ukraine besser kannte, als das Nachbarland selbst. Die EU-Kommission hatte sich als Vermittler in dem Gasstreit angeboten, der russische Energiekonzern Gazprom bestand jedoch auf eine Vorauszahlung.

Ukraine Nachrichten Erdgas
Erdgas ist ein Dauerthema in der Ex-Sowjetrepublik

Die konnte oder wollte Kiew nicht leisten. Ende des Jahres folgte dann die Meldung, dass der ukrainische Versorger Naftogaz einen Millionenkredit für den Kauf von Erdgas erhalte habe.

Finanzierung mit Millionenkrediten

Kreditgeber waren Citibank und Deutsche Bank, die sich die Rückzahlung von der Weltbank garantieren ließen. Eben diese 500 Millionen US-Dollar sind nun wohl teilweise nach Frankreich geflossen.

Der französische Energiekonzern Engie liefert gerne, denn immerhin handelt es sich bei den Lieferung um Überbestände, die derzeit nicht gebraucht werden. Das besagte Gas, so berichtet International Business Times, stammt ursprünglich aus Russland.

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