Ukraine sendet wieder im Donbass

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Ukraine sendet wieder im Donbass

Die Ukraine hat nach über zwei Jahre Sendepause den Fernsehturm in der Stadt Slowjansk im Donbass wieder in Betrieb genommen. Der bei Kämpfen vor Jahren zerstörte Sender strahlt fortan zehn landesweite und vier regionale Sender aus – auch in die Gebiete der von Russland unterstützen Separatisten.

Die Übertragungstechnik finanzierte das Nachbarland Polen. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko sagte bei der Einweihung: „Von Krasnoarmiisk bis Lyssytschansk, von Horliwka bis Isjum können wir ab heute senden.“

Ukraine nimmt Sendebetrieb im Donbass auf

Petro Poroschenko erklärte auf Twitter, dass die Verbreitung der ukrainischen Sender in der Region Donezk „ein weiterer Schritt hin zu Ende der Besatzung“ sei. Niemand habe das Recht, „uns daran zu hindern, auf unserem Staatsgebiet zu senden.“

Radiosender werden ebenfalls übertragen, darunter der Armeesender Armija FM. Die ukrainische Großstadt Slowjansk wurde im Jahr 2014 vorübergehend von moskautreuen Rebellen kontrolliert. Der Präsident inspizierte auf seiner Reise auch Stellungen der Regierungseinheiten unweit der Rebellenhochburg Horliwka.

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