Ukraine stellt Wasserversorgung ein

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Ukraine stellt Wasserversorgung von Luhansk ein

Die Ukraine hat bisher auch die von Separatisten kontrollierten Gebiete im Osten des Landes mit Wasser versorgt. Die Zeiten sind vorbei – Außenstände von umgerechnet rund 9 Millionen US-Dollar zwingen den Wasserversorger der Region Popasna die Versorgung von etwa 1,2 Millionen Menschen einzustellen.

Eine entsprechende Meldung wurde heute von dem ukrainischen Nachrichtenmagazin UAToday veröffentlicht. Die „Popasna District Water Utitliy“ schuldet demnach ihrerseits der „Luhansk Energy Association“ umgerechnet rund 5 Millionen US-Dollar und ist kaum noch in der Lage, Löhne und Rechnungen zu bezahlen.

Ukraine stellt Wasserversorgung von Luhansk ein

Das Unternehmen erklärt in einer Pressemeldung: „Mehr als 90 Prozent des von uns produzierten Trinkwassers wird in die besetzten Gebiete geliefert. Dafür erhalten wir bisher keinerlei Bezahlung. Als Folge ist das Unternehmen kaum noch in der Lage, Mitarbeiter zu bezahlen und Rechnungen zu begleichen.“

In der Vergangenheit wurde die Wasserversorgung der „Republik Luhansk“ durch ukrainische Behörden und Spenden vom Roten Kreuz sichergestellt. Aufgrund knapper Mittel sei nun aber die Region selbst in der Pflicht, Zahlungen zu leisten. Dies sei auch durch die Friedensvereinbarung von Minsk festgelegt.

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